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Offenheit



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Konsultation mit Interessensvertretern

Im Jahre 1999 hat P&G in Brüssel zwei Konferenzen mit westeuropäischen Interessensvertretern über die Umweltwirkungen von Waschmitteln abgehalten. Das Hauptthema der ersten Konferenz zielte darauf ab, wie die Auswirkungen unserer Produkte auf die Umwelt in der Öffentlichkeit kommuniziert werden können. Ein besonderer Punkt war hier die Rolle des Öko-Labelling.

Die zweite Konferenz beschäftigte sich spezifisch mit den Auswirkungen der von P&G hergestellten Waschmittel auf die Umwelt. Als Resultat dieser Konferenz wurden vier von Fachleuten überprüfte Artikel publiziert.
Textilwaschmittel: sauberere Kleidung und sauberere Umwelt. Unternehmensstrategie zum Umweltschutz.
Die Auswirkungen der Formulierung von Kompaktwaschmitteln auf das Umweltprofil nordeuropäischer Waschpulver. Teil I: Bewertung des Umweltrisikos. International Journal of Life Cycle Assessment.
Die Auswirkungen der Formulierung von Kompaktwaschmitteln auf das Umweltprofil nordeuropäischer Waschpulver. Teil II: Life Cycle Assessment. International Journal of Life Cycle Assessment.
Eine Datenbank für das Life-Cycle Assessment der Waschmittel von Procter & Gamble. Life Cycle Assessment. International Journal of Life Cycle Assessment.

Etwa 40 Abgeordnete von NGOs, Regierungsorganisation und aus der Wirtschaft nahmen an den beiden Veranstaltungen teil.

Zur Vorbereitung der ersten Konferenz hat das Unternehmen P&G zusammen mit dem Beratungsunternehmen IMSA aus Amsterdam viele der Teilnehmer und einige andere Interessensvertreter interviewed.

 

Ergebnisse

Bei der Konferenz präsentierte Eric-Jan Tuininga, der damals Professor an der Freien Universität von Amsterdam war, die Ergebnisse der Interviews. Er berichtete zusammen mit der IMSA über die Ergebnisse der Konferenz. Eine der Schlussfolgerungen war, dass die Industrie mehr Transparenz in Fragen zu den Wirkungen ihrer Produkte auf die Umwelt zeigen sollte. Angesichts dessen verpflichtete sich Chris Holmes, der derzeit Manager der Abteilung External Relations für Westeuropa ist, folgende Versprechen einzuhalten:

Durch den Rückzug aus der öffentlichen Opposition in Europa eine neutralere Haltung zu den Ökolabels einzunehmen.
Mehr Offenheit hinsichtlich der Aktivitäten in den Bereichen Umwelt und Soziales in Europa. Mehr Offenheit hinsichtlich der Aktivitäten in den Bereichen Umwelt und Soziales in Europa. In einem ersten Schritt wird P&G eine Konferenz für die Teilnehmer dieses Forums organisieren, in dem ein Einblick in die Haltung des Unternehmens sowie seine Arbeit auf diesem Feld gegeben wird. Dies wird der Beginn eines kontinuierlichen Dialogs sein, durch den die Interessensvertreter einen besseren Einblick in die Umweltschutzaktivitäten von P&G gewinnen und somit bessere Möglichkeit haben werden, diese konstruktiv zu beeinflussen. Diese Konferenz war die zweite der oberen erwähnten Veranstaltungen;
Möglichkeiten finden, die Informationen über die Tätigkeiten von P&G in einer Art und Weise zusammenzufassen, um die verschiedenen Bedürfnisse der Interessensgruppen abzudecken. Eine dieser Ideen war eine Web?Site, deren Struktur sich von einfachen Informationen auf der ersten Seite hin zu detaillierteren Informationen auf den Folgeseiten entwickelt;
Eine innovative Strategie einführen, d.h., die Interessensvertreter schon in einem sehr viel früheren Stadium der Produktentwicklung mit einbeziehen. Die Herausforderung besteht darin, Möglichkeiten zu finden, dies zu leisten, wobei einerseits das Geheimhaltungsbedürfnis des Unternehmens respektiert wird und andererseits dem Unabhängigkeitsbedürfnis der Interessensvertreter Rechnung getragen wird;
An der Verbesserung des AISE Kodex weiterarbeiten, um sicherzustellen, dass dessen Zielsetzungen weiterhin zu einem starken Engagement weiterentwickelt werden. Möglicherweise könnte dieser Kodex in ein System umgewandelt werden, mit dessen Hilfe sich Dritte informieren und erkennen können, ob Unternehmen mehr am Fortschritt anstelle einer spezifischen Marke arbeiten.

Diese Web-Site ist ein Teil der Erfüllung dieses Versprechens, insbesondere des Punktes Nummer 3.