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Zielsetzungen
Die Beurteilung der Umweltrisiken dient dem zweifelsfreien Nachweis, dass unsere Inhaltsstoffe und Produkte für die natürlichen Ökosysteme sicher sind. Alle Inhaltsstoffe müssen diese Prüfung bezüglich ihrer Umweltrisiken bestehende bevor sie für den Markt zugelassen werden.
Die Ökotoxizität und Bioabbaubarkeit jedes Inhaltsstoffes wird systematisch beurteilt.
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ERA - ein stufenweiser Vorgang
Ein Inhaltsstoff wird als umweltverträglich angesehen, wenn die sogenannte "Predicted No Effect Concentration" (PNEC), das heißt, die Konzentration bei der keine unerwünschten Nebenwirkungen auf die Umwelt entstehen, höher ist als die Konzentration, die man in der Umwelt vorzufinden erwartet, die sog. "Predicted Environmental Concentration" (PEC).
Diese Beurteilung muss für jede jeden relevanten Umweltaspekt, wie zum Beispiel Abwasserkläranlagen, Flüsse und Böden durchgeführt werden.
Das Verhältnis zwischen PEC und PNEC wird als Risikoindikator verwendet und daher mit dem Begriff Risikoquotient (RQ) bezeichnet:
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RQ < 1 (d.h., PEC < PNEC): wenn die erwartete Konzentration (PEC) geringer ist als die Konzentration bei der keine unerwünschten in Nebenwirkungen entstehen (PNEC), werden also keine unerwünschten Nebenwirkungen erwartet. Die Substanz kann verwendet werden. |
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RQ = 1 (d.h., PEC = PNEC): wenn PEC und PNEC sehr nah beieinander liegen, deutet dies darauf hin, dass unerwünschte Nebenwirkungen auftreten können. In diesem Fall gibt es drei Möglichkeiten: Verbesserung und Verfeinerung der Beurteilung, weniger häufige Verwendung (um den PEC-Wert zu verringern) oder nicht verwenden. |
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RQ > 1 (d.h., PEC > PNEC): wenn die PEC über der PNEC liegt, deutet dies darauf hin, dass unerwünschte Nebenwirkungen mit größerer Wahrscheinlichkeit auftreten werden. Hier bieten sich zwei Möglichkeiten an: die Verwendung reduzieren, bis die PEC unterhalb des PNEC-Werts liegt, oder nicht verwenden. |
Die Beurteilung des Umweltrisikos erfolgt in einem stufenweisen Verfahren, das von Screeningtests und Verfahren, die auf konservativen Annahmen basieren, bis hin zu immer realistischeren Versuchen in Verbindung mit immer realistischen Annahmen geht.
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